Ältere Texte

21.08.2015 12:00

In den ersten Beiträgen möchte ich euch ältere Texte von mir vorstellen, wie diesen, vom 7. Juli 2014:

Sie läuft und läuft und läuft. Wohin weiß sie nicht. Sie sieht das Ziel und sieht auch nicht. Sie gibt ihr Herz dafür, schneidet es aus sich heraus, in der Hoffnung dass jemand sie bluten sieht. Obwohl sie weiß dass viele sie bluten sehen. Und doch nimmt sie es hin, weil der Schmerz sie am Leben hält. Sie sammelt all ihre Tränen und ihr Blut in ihrem Herzen und schließt die Augen. Vor ihrem geistigen Auge sieht sie sich selbst, wie sie in ihren Tränen und ihrem Blut ertrinkt. Dann treibt sie eine Weile scheinbar leblos darin. Bis es plötzlich knallt. Eine Explosion. Ein Funke reicht aus um die Mischung aus Blut und Tränen zu entzünden. Man könnte meinen in ihren Adern fließe Benzin. Sie entzündet es mit der kleinen Flamme, die ständig in ihrem Herzen brennt. Aus der Asche ihres eigenen Blutes steht sie auf, wie Phönix aus der Asche. Sie ist unzerstörbar und die Flamme in ihrem Herzen erlischt niemals. Die wilde Flamme lässt sie nicht im Stich.