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22.10.2015 10:40

Sie fressen mich in kleinen Stücken auf, sie nehmen sich kleine Teile meiner Persönlichkeit, berauben mich langsam und qualvoll meines Verstandes. Es scheint unmöglich sie zu kontrollieren, obwohl ich sie mit Gewalt unterdrücken kann, so sinnlos das auch sein mag. Wenn ich nicht Acht gebe, dann werden sie mich zerstören. Also nehme ich sie bei der Hand und führe sie langsam aus meinem Leben. Ich kann sie nicht von jetzt auf gleich auslöschen, denn das verletzt mich nur, ich würde einen Teil von mir wegnehmen und damit all das was hinter diesen Gefühlen steckt. Die Hintergründe der Schuldgefühle sind nicht unwichtig, sie sind der Nährboden, auf dem mein Verstand die Gefühle wachsen lässt. Warum er das tut weiß ich nicht, aber manchmal finde ich seine Ideen einfach nur bescheuert. Natürlich kann er sich auch klar ausdrücken, aber das tut er selten. Es kommt mir vor als würden er und ich in zwei verschiedenen Welten leben und nicht die gleiche Sprache sprechen.

Mein Verstand und ich, eine Freundschaft wie Katz und Maus.

12.10.2015 10:33

Ich glaube wenn jemand versuchen würde das Leben in einem Song zu beschreiben, mit all seinen Facetten, dann braucht er ganz viel Zeit und noch mehr Papier. Natürlich könnte man alles was es so zu bieten hat in einem einzigen Text verpacken, allerdings würde der sich dann anhören, als beschriebe man die Tage eines Menschen mit manischer Depression. Die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen, all die ups und downs, so viele Emotionen... Es wäre ein endlos langer, sehr langer Song.

12.10.2015 09:53

Mein Großvater war ein Lebemensch. Er ließ sich von niemandem vorschreiben wie er zu leben hat, was er tun solle und rechtfertigte sich für nichts. Er war ein Mann der bei den Damen gerne seinen Charme versprühte und Gott weiß er war kein Heiliger, aber trozdem gab es in seinem Leben nur eine Frau, der sein Herz gehörte, er liebte diese Frau bis über den Tod hinaus. Er war für seine Kinder da und lehrte seine Enkelkinder viel über das Leben. Er war kreativ und humorvoll, bis zu dem Tag des Schlaganfalles. Anfangs kämpfte er sich mühsam zurück ins Leben, aber dann erlitt er den nächsten Schlaganfall. Ich sah ihn nie so verzweifelt und und kraftlos. Nachdem er das Autofahren und schließlich auch seine Wohnung aufgeben musste, verlor er immer mehr den Lebensmut. Dieser Mann der immer strahlte und lachte wurde plötzlich zu einem schwachen, hilflosen Greiß. Den Mann der 3 Stunden zu spät kam, wenn man ihn einlud, der dafür aber bis Mitternacht blieb, den Mann der immer ehrlich sagte was er denkt, den gab es nicht mehr. Der Schlaganfall nahm ihm seine Freiheit, aber das Altersheim nahm ihm seinen Lebenswillen.

Lieber Opa, ich danke dir für alles was du für uns getan hast, ich bin stolz deine Enkelin zu sein.

Ruhe in Frieden

12.10.2015 09:50

Die Kreativität hat flexible Arbeitszeiten und keine fixen Wochenstunden. Sie arbeitet wenn es ihr passt, mal mehr, mal weniger. Am besten arbeitet sie unter Druck, wenn alles zu viel ist. Man könnte sagen sie ist ein Workaholic, obwohl sie auch ihre Ruhephasen hat. So ist sie eben die Kreativität. Allzeitbereit und trozdem nicht immer einsetzbar. So sprunghaft sie auch ist, man kann sich darauf verlassen dass sie immer wieder kommt.

22.09.2015 09:12

Lasse dich von keinem Sturm, der über dich hereinbricht, wegreißen. Wehre dich mit all deiner Kraft gegen den Wind und verteidige deinen Platz, du wirst sehen, dass es sich lohnt, denn wenn der Sturm sich gelegt hat, wirst du noch fester mit der Erde verwurzelt sein.
Selbst wenn dir nach dem Sturm die Kraft fehlt um das Caos dass er hinterließ aufzuräumen, sei stolz dass du stehen geblieben bist. Der Stolz wird dir die nötige Kraft geben, die Trümmer aufzuräumen.

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