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28.08.2015 08:03

Die ersten beiden Texte die ihr im Blog lesen könnt, sind beide in der dritten Person geschrieben, aber trozdem beschreiben sie im Grunde das was ich fühle und meine Persönlichkeit. Es ist leichter als von mir in der "Ich-Form" zu schreiben, weil in der dritten Person alles eine gewisse Distanz behält. Das macht es möglich meine Gefühle und Gedanken richtig zu ordnen.

Wenn ihr auch zu den Menschen gehört, die gerne Gedanken, Gefühle und all das aufschreiben dann probiert es mal aus das alles in der dritten Person zu schreiben. Vielleicht hilft es euch genauso wie mir.

25.08.2015 09:59

Geschrieben am 13. August 2014. Diesen hier schrieb ich an einem Tag, an dem einfach alles schief ging. Aber ich hatte die Hoffnung dass ich auch mal wieder schöne Tage erleben würde, dabei entstand dieser Text:

Als sie ihre Augen schließt, sieht sie sich selbst. Sie sieht ihr Lachen, ihre strahlenden Augen. Der Wind weht durch ihr Haar. Ein alter griesgrämig blickender Mann geht an ihr vorbei. Sie grüßt ihn und schenkt ihm ein Lächeln. Da lächelt der alte Mann zurück. Sie spürt ihre Lebensenergie, ihre Begeisterung und ihrer Liebe zum Leben. Sie ist glücklich, stolz, zufrieden. Sie legt sich in eine Wiese voller Blumen, atmet deren herrlichen Duft ein und schaut dabei in den Himmel. Für einen Moment ist es vollkommen still. Sie betrachtet nur die Wolken. Dann schließt sie die Augen und hört den zwitschernden Vögeln zu. Sie hört ihren eigenen Herzschlag und flüstert: Ich bin am Leben.

21.08.2015 12:00

In den ersten Beiträgen möchte ich euch ältere Texte von mir vorstellen, wie diesen, vom 7. Juli 2014:

Sie läuft und läuft und läuft. Wohin weiß sie nicht. Sie sieht das Ziel und sieht auch nicht. Sie gibt ihr Herz dafür, schneidet es aus sich heraus, in der Hoffnung dass jemand sie bluten sieht. Obwohl sie weiß dass viele sie bluten sehen. Und doch nimmt sie es hin, weil der Schmerz sie am Leben hält. Sie sammelt all ihre Tränen und ihr Blut in ihrem Herzen und schließt die Augen. Vor ihrem geistigen Auge sieht sie sich selbst, wie sie in ihren Tränen und ihrem Blut ertrinkt. Dann treibt sie eine Weile scheinbar leblos darin. Bis es plötzlich knallt. Eine Explosion. Ein Funke reicht aus um die Mischung aus Blut und Tränen zu entzünden. Man könnte meinen in ihren Adern fließe Benzin. Sie entzündet es mit der kleinen Flamme, die ständig in ihrem Herzen brennt. Aus der Asche ihres eigenen Blutes steht sie auf, wie Phönix aus der Asche. Sie ist unzerstörbar und die Flamme in ihrem Herzen erlischt niemals. Die wilde Flamme lässt sie nicht im Stich.

 

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